Pflege und Reinigungstipps für Minibacköfen

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So halten Sie Ihren Minibackofen sauber

Minibacköfen sind unglaublich praktisch, denn sie erlauben die Zubereitung von leckerem Essen überall dort, wo kein großer Backofen zur Verfügung steht. Ob im Schrebergarten, beim Camping oder im Urlaub, wenn ein großer Garraum und eine hohe Leistungsfähigkeit vorhanden ist, muss man sich auch mit einem Minibackofen beim Kochen und Überbacken nicht einschränken.
Je nach Ausführung lassen sich nicht nur Aufläufe und schnelle Gerichte, sondern auch ganze Pizzen in Minibacköfen zubereiten. Dabei kann man genau auf die gleiche Weise vorgehen wie beim großen Backofen zuhause. Die Gerichte sind meist allerdings schneller fertig, denn die kleineren Abmessungen des Garraums bündeln die Hitze gezielt. Dabei verbraucht das Gerät weniger Strom, denn es wird mit den handelsüblichen 220 Volt betrieben und braucht keinen Starkstrom wie der “große Bruder” in der Küche. Es gibt allerdings noch andere, wesentliche Unterschiede zum großen Backofen.

Was sollte man bei Mini-Backöfen beachten?

Ein Minibackofen muss auf jeden Fall sicher und stabil stehen. Besonders Kinder sollten sich nicht unbeaufsichtigt in ihrer Nähe befinden, denn auch außen wird ein solcher Backofen sehr heiß. Sollte jemand versehentlich am Kabel ziehen und der Mini-Backofen steht nicht sicher, kann es zu schweren Verletzungen kommen. Das Gerät kann dann einfach herunterfallen. Über dem Minibacköfen muss auf jeden Fall mindestens ein halber Meter Platz zum nächsten Möbelstück sein. Die kleinen Öfen erzeugen eine Menge Hitze und können dadurch Gegenstände beschädigen. Auch bei der Reinigung und Pflege gibt es einiges zu beachten.

Pflege und Reinigungstipps für Minibacköfen

Bei allen Vorteilen wie Mobilität, geringem Stromverbrauch und voller Flexibilität haben Minibacköfen leider auch Nachteile: Sie werden schneller schmutzig als die großen Öfen, denn die Wände sind “näher” am Essen. Und sie lassen sich manchmal etwas schwieriger reinigen, da die Heizstäbe häufig offen im Gerät sind. Wer die folgenden Tipps beachtet, hat aber lange Freude an seinem Gerät:

  1.  Auch wenn etwas auf dem Rost zubereitet wird, sollte dennoch immer ein Blech unterliegen. Dafür lassen sich die verschiedenen Einschübe der Minibacköfen ideal benutzen: Das Blech wird ganz unten eingeschoben und fängt im Zweifelsfall Teile der Speisen bzw. Flüssigkeit auf, der Rost mit dem Essen ist darüber. So werden die unten liegenden Heizstäbe vor Verschmutzung und Verkrustung geschützt.
  2. Wird eine Pizza zubereitet, sollte man einen Pizzastein benutzen. Das gilt natürlich nur, wenn der Minibackofen von der Größe her darauf ausgelegt ist. Einen Pizzastein heizt man kräftig auf, bevor die Pizza zum Garen darauf platziert wird. Das sorgt nicht nur für eine leckere Steinofenpizza, sondern schützt ebenfalls die Heizstäbe vor Schmutz.
  3. Die Verwendung von Backpapier ist immer empfehlenswert, denn auch Backbleche und Roste müssen sonst viel mühsamer gereinigt werden.
  4. Nach der Benutzung sollten Minibacköfen immer recht zügig gereinigt werden. So verhindert man, dass Essensreste und Fettspritzer sich einbrennen können. Für die Reinigung kann man Zitronensäure oder Soda verwenden, wenn man die natürliche Methode bevorzugt. Ein klassisches Backofenspray, wie es in großen Backöfen zum Einsatz kommt, leistet allerdings auch gute Dienste. Zur Not lässt sich auch ein Allzweckreiniger oder Fettlöser verwenden.
  5. Hat sich der Schmutz durch das Reinigungsmittel gelöst, wird er mit warmem Wasser und einem weichen Tuch entfernt. Auch keinen Fall sollte man mit einem Messer oder ähnlichem Gerät in Minibacköfen herumkratzen. Besser ist es, schwere Verschmutzungen von vornherein zu verhindern.

Post Author: web199